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Strategie & Trends

Recruiting Update

Hast du schon ein Update gemacht?  

Back to Recruiting 

Eine Sportlerin arbeitet in jedem Training an ihrer Technik, egal in welcher Liga sie spielt. Auch nach 20 Jahren Basketball ist das Abklappen der Wurfhand entscheidend und wird immer wieder trainiert. Warum? Durch Routinen geraten Basics, Feinheiten und schlummerndes Potenzial in den Hintergrund, oftmals sind es die Grundlagen, die uns zum Erfolg bringen. Das kennt der eine oder andere mit Sicherheit auch aus dem Beruf: nach einer gewissen Zeit benötigt man ein Update. Alte Methoden und Prozesse überdenken, neue integrieren und bestehende Prozesse neu angehen – dies gilt ebenso für Berufseinsteiger, wie idealerweise auch für erfahrene Personaler.    

Nicht nur die rasante Entwicklung der Digitalisierung und die damit einhergehenden veränderten Datenschutzrichtlinien stellen Unternehmen vor eine Herausforderung. Die Kultur des “Silodenkens” ist eng daran geknüpft. Stellt Euch vor, ein Basketballspieler denkt nach seinem Pass: “Ich habe meinen Teil erledigt, der Rest ist nicht mehr meine Aufgabe” – damit gewinnt man keine Titel.  

Onboarding-Prozesse und Prozessoptimierung hängen nicht an einer Person oder Abteilung, sondern am ganzen Team. Alle dürfen sich mitverantwortlich fühlen, so steigt auch das Team-Engagement.  

Stellenbeschreibung und nun? 

Werdet spezifisch 

  •     Wie nennt sich mein Bewerberkreis? Findet den richtigen Jobtitel und das richtige Wording!  
  •     Was ist dem Leser wichtig? Wie könnt ihr die Stellenanzeige aufbauen und zum Weiterlesen animieren?  
  •     Welche Bildwelt ist attraktiv? Neben dem richtigen Jobtitel ist das Bild die Einladung zum Öffnen der Stellenanzeige.  
  •     Kontaktdaten? Es gibt nichts Schlimmeres als eine hohe Abbruchquote durch schlecht sichtbare oder fehlende Kontaktdaten.  

Bestimmt und vergleicht 

Eine angenehme Reise, auch Candidate Journey genannt, wird immer bevorzugt. Auch im Recruiting sind die Erfahrungswerte und Schritte, die eurer Bewerberkreis wahrnimmt, essentiell. Findet heraus, ob ihr eure Außendarstellung oder Kommunikation überarbeiten müsst, ob sich eure Talente angesprochen fühlen.  

  •     Wie viele Bewerbungseingänge konntet ihr generieren? 
  •     Decken sich die Talente mit den erforderlichen Fähigkeiten der Stellenanzeige?  
  •     Wie viele Talente sichten die Stellenanzeige?  
  •     Wie viele Bewerber benötige ich, um eine Stelle zu besetzen? Was kostet mich ein Bewerber? 
  •     Kann ich eine Abbruchquote messen?  
  •     Interviewleitfaden? Teilstrukturiert oder einfach drauf los?  

Anziehungskraft 

  • Welche Prozesse kann ich optimieren, um als Arbeitgebermarke noch attraktiver zu werden? 
  • Wie kann ich mein Netzwerk pflegen, um die Beziehung nachhaltig zu stärken, um Empfehlungen generieren zu können?  
  • Wie gehe ich mit Talenten um? Gibt es eine vernünftige Feedbackkultur, transparente Informationen mit Mehrwert, sowie ein vernünftiges Absage-Management?   

Authentizität 

  •     Wie ist euer Cultural Fit?  
  •     Wie geht ihr auf die Bedürfnisse eurer Talente ein? 
  •     Wieviel Zeit nehmt ihr euch für Bewerber?  
  •     Sind die Gespräche auf Augenhöhe?  

Zeitmanagement 

  • Behaltet nicht nur euer eigenes Zeitmanagement im Blick, terminiert euch! 
  • Wieviel Zeit benötigt ihr für eurer Recruiting? Welche Bereiche und Ansprechpartner sind betroffen? 
  • Arbeitet in Projekten und mit Meilensteinen 
  • Wieviel bekommt euer Bewerber- und Kandidatenkreis von eurem Zeitmanagement mit? 
  • Arbeitet mit To-Do-Listen! 

Beliebte Sprüche wie: „Never change a running system“ oder „if ain’t broke, don’t fix it“, die gerne auch im Sport angewendet werden, kann man als Orientierung für eine Philosophie annehmen – es muss aber nicht in jedem Bereich gelebt werden. Wo würden wir uns sonst heute – vor allem in Bezug auf die Digitalisierung und Automatisierung – befinden, wenn wir nicht ab und an etwas Innovationsfreude bewiesen hätten? 

 Der Teufel steckt häufig im Detail! – „go and get him“